ebot

Hinter dem Namen ebot verbirgt sich im wesentlichen eine Webapplikation zum Verwalten von Schülerberichten. Was auf den ersten Eindruck relativ banal klingt, hat es aber durchaus in sich.

Die Herausforderung war in diesem Projekt, nicht-technisch versierte Benutzer (nämlich Lehrer/Innen) die Bedienung so angenehm wie möglich zu gestalten. Durch die hohe Verbreitung und Akzeptanz von E-Mail, haben wir uns entschieden, dass das Einsenden der Fachberichte auf diesem Wege erfolgen soll. So entstand ebot als Agent, der in einer dedizierten Mailbox auf neue Nachrichten lauscht, diese parst, zerlegt und in eine Berichtsdatenbank schreibt. Zudem liefert eine Webapplikation Übersichten nach unterschiedlichen Kriterien, wie Schüler, Lehrer und Klasse. Die Klassenmatrix erwies sich als hilfreiches Tool, je näher sich das Schuljahr dem Ende neigte, um die Komplettheit der Berichte zu überprüfen.

Eine Präsentation, die ich im Rahmen der Einführung von ebot am 12. April 2005 an der Schülerschule (Pineberg/Waldenau) hielt, liefert nochmals einen Überblick zu diesem spannenden Projekt. Speziell die unterschiedlichen E-Mail Programme und Webmailer wollten berücksichtigt werden, und sind bisweilen recht haarsträubend. Werbung muss herausgefiltert werden, damit anschliessend generierte RTF/Word-Zeugnisse minimale Nachkorrekturen erfordern.

ebot wird seit dem Schuljahr 2005 durch das Kollegium der Schülerschule mit einer hohen Akzeptanzrate eingesetzt, es wurde auf Open-Source Basis realisiert. Zum Einsatz kamen: Apache Webserver, MySQL, Python, quixote Template Engine und PyRTF zur dynamischen Generierung von RTF Dokumenten.