November, 2005


29
Nov 05

Silje Nergaard in Hamburg

Silje Nergaard (Photo by Jos Knaepen)Wenn schon schwärmen, dann richtig: Hier über ein wunderbares Konzert von Silje Nergaard, das wir gestern abend in der Laeiszhalle erlebten. Sie wurde begleitet von ihrer Band und dem German Pop Orchestra. Beeindruckend war insbesondere Tord Gustavsen, der an Piano und Orgel (kurzzeitig auch mal an der Melodica) ein grosses Repertoire von groovig, funkigen Orgelsounds bis zu lyrischem Klavierspiel zeigte.

Neben einer fantastischen Variation auf Sting’s “Set Them Free” (minimalistischer Beginn, virtuoses Piano Impro) lud sie kurzerhand ihren Mann auf die Bühne und gemeinsam zerschmolz man bei “I don’t want to see you cry”. Aber nicht nur ihr Mann begleitet sie auf der Tournee durch Deutschland, auch ihre beiden Töchter sind mit dabei und lieferen einen guten Grund sie nach 2 Stunden Programm und der 3. Zugabe zu verabschieden.


28
Nov 05

Google und das flaue Gefühl im Magen

Nach all den Erfolgsstories rund um den Nasdaq-Liebling mehren sich in den letzten Monate die Zeichen, dass die Monopolisierung der Suchmaschinen-Landschaft durch Google in vollem Gange ist. Mal ganz abgesehen davon, wie starken Einfluss (und Vorbildcharakter) ebengenannter für zukünftige Softwareentwicklung hat (siehe GMail, Suggest und den Ajax Hype) und haben wird.

Robert Cringely zieht einen Vergleich von Google mit der Entwicklung Wal-Mart und beschreibt, wie mit 300 Peering Points (in mobilen Containern verpackt) eine ziemlich erschreckende Dominanz aufgebaut werden könnte. Das viele Geld im Rücken verschafft Google eine äußert komfortable Position, und so forscht wohl schon eine spezielle Gruppe fleissig (in einer geheimen Parkgarage) an dem Hochleistungs-Container-Supercomputer, dazu passend geht der Ankauf von Fiber Strecken zügig voran …

After all, Wal-Mart doesn’t try to own the roads its goods are carried over. And the final result is that Web 2.0 IS Google.

In Ergänzung sei hier noch auf einen Wired Artikel verwiesen, der sich mit den Plänen von Google in den Bereichen Wi-Fi, im Print-Bereich und e-Commerce Sektor beschäfftigt und wagt in die Zukunft zu schauen, was uns da noch so alles bevorsteht. Bleibt die Hoffnung, dass das Internet so vielfältig bleibt wie es ist, und sich neue Trend(wenden) genauso schnell anbahnen, wie Underdogs zu Multi-Millionären werden können.


15
Nov 05

Museumskindertag

Das schwarze Loch Der 1. Hamburger Museumskindertag fand am 12. November 2005 statt, elf Hamburger Museen haben insgesamt teilgenommen. Kleiner Hacken: man musste unter einem ziemlich grossen Angebot aussuchen (ausführliches Programmheft) und das alles zwischen 11 und 17 Uhr. Wir haben uns für die Kunsthalle (rund um die “Rückkehr ins All” Ausstellung) und das Speicherstadtmuseum entschieden. Speziell die Familienführung im Speicherstadtmuseum war sehr nett, und die Entstehung der Kaffeeklappen und was es mit “Stichproben” (kindgerecht war der Juttesack gefüllt mit Schokobons) auf sich hat wurde uns klar.


11
Nov 05

Cross-Browser Akzeptanztests

Ein weiteres feines Nutzzeug aus dem Hause Thoughtworks gilt heute die Aufmerksamkeit. Auch wenn es eher an den Chemie Unterricht erinnert (lang, lang ists her), so ist Selenium laut Webseite The coolest web testing tool money can’t buy. Es geht den mit Fitnesse eingeschlagenen Weg konsequent weiter, die Akzeptanztests einer Webapplikation werden hier unmittelbar im Browser ausgeführt (JavaScript sei Dank).

Die Testschritte werden im FIT Stil in einer HTML Tabelle gehalten und Assertions fröhlich eingebettet. Auch an continuous integration ist gedacht, so kann per ant task beispielsweise Firefox mit dem Start der Testsuite beauftragt werden, und auf eine speziell zur Verfügung gestellte Ergebnisseite. Weitere Inspirationen entnehme man dem ausführlichen Bericht von Grig Gheorghiu (sowie Teil 1).